Nachdem Fabian und ich uns in unserem Ort Maurach am Achensee etwas eingelebt und unsere erste Klettertour hinter uns hatten, wollten wir uns die Seebergspitze in unserem einwöchig Tirol-Urlaub nicht nehmen lassen.
Im Örtchen angekommen wunderten wir uns wie anders dieser Städtchen im Gegensatz zu Maurach doch ist, da in Pertisau viel mehr Jugendliche Urlaub machen, als in den anderen Orten des größten Binnensees Tirol. Von Pertisau ging es an den Aufstieg auf die 2.085 m Seebergspitze.
Steil, Steiler, Seebergspitze
Der erste Abschnitt des Steiges auf die Seebergspitze führt durch die nahen Wälder und war sehr stark ansteigend und ermüdend. Im Kontrast dazu entschuldigt der Blick zurück auf den Achensee und seine Umgebung die Strapazen des Aufstiegs, Fabian ließen uns mit dem Besteigung Zeit und machten öfter Erholungspause (was auch vonnöten war). Auf dem dritten Hochplateau angekommen, waren wir dem Gipfel schon ein gutes Teilstück näher gekommen. Nach 5 Stunden Besteigung machten wir eine letzte Verschnaufpause unterhalb der Baumgrenze. Erfrischt ging es dann an die letzte Stufe des Aufstiegs zu Seebergspitze. Via einen spärlichen Pfad liefen wir mit einem flauen Besorgnis weiter zur Bergspitze. Der Anblick von dort war atemberaubend und die Seekarspitze nicht fern.
Nach einer weiteren Ruhepause am Gipfelkreuz der Seebergspitze machten wir uns an den Abstieg nach Pertisau und dann nach Hause in unser Wochenendhaus nach Maurach.